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Sozialisierung und Habituation von Welpen

Die Sozialisierungsphase ist die Zeit zwischen der 5. Und 18. Lebenswoche. Hier wird der Grundstein dafür gelegt, ob ein Hund in seinem späteren Leben mit Neugier auf neue Situationen reagiert oder mit Unsicherheit. In dieser Phase ist der Hund besonders lernfähig und offen für neue Reize. Für Dich als Welpenbesitzer*in ist in dieser Zeit die Hauptaufgabe die erfolgreiche Sozialisierung Deines jungen Hundes.

Sozialisierungsphase Welpenstunde München

Sozialisierung = Gewöhnung an die belebte Umwelt (verschiedenste Hunderassen, unterschiedlichste Menschen, andere Tierarten)

und

Habituation = Gewöhnung an die unbelebte Umwelt (Stadtgeräusche, verschiedene Untergründe, Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln etc).

Jeden Tag solltest Du neue Situationen mit Deinem Welpen üben damit er am Ende entspannt und freudig aus der Situation heraus geht. Natürlich bedeutet das nicht, dass man während dieser Zeit den Hund einfach mit Reizen überhäufen soll, sondern vielmehr ihn so vielen Reizen wie möglich auszusetzen, ohne ihn dabei zu überfordern oder zu stressen. Nimm Dir für jeden Tag eine neue Situation vor und achte darauf, dass Dein Welpe danach entspannt und freudig aus dem Training geht.

Hier darf gerne tolles Futter oder das Lieblingsspielzeug als Motivationshilfe dienen denn Unsicherheiten überwinden macht der Welpe nicht umsonst. Dazu musst Du ihn motivieren, ihm zur Seite stehen und für jeden kleinen Schritt belohnen und loben. Ziel ist, dass Dein Hund lernt: unbekannte Reize sind keine Bedrohung, sondern können mit Gelassenheit und Neugier gemeistert werden.

Wichtige Regeln die es während der Sozialisierungphase einzuhalten gilt:

  • Auch wenn Du denkst, dass die Fahrstuhlfahrt nichts Schlimmes ist – Dein Welpe gibt das Tempo vor und wenn er nicht freiwillig in den Fahrstuhl einsteigt, ist es an Dir ihn durch Locken, Loben und tolles Futter zuüberzeugen.
  • Welpen bleiben häufig einfach nur sitzen, wenn sie durch etwas verunsichert sind. Hier musst Du aktiv werden und wieder: locken, animieren, loben und mutige Schritte belohnen!

Warum bemerkt man Defizite der Sozialisierung erst ab dem sechsten Monat und bemerkt vorher nichts?

Defizite machen sich oft erst nach einem halben Jahr, nach Ende der Lernphase bemerkbar. Nach dieser Zeit geht die Neugier zurück und der Hund reagiert auf Neues mit Meideverhalten. Schlecht sozialisierte Hunde, sind nach Abschluss der sensiblen Phase weniger aufnahmefähig gegenüber Neuem und reagieren schneller ängstlich. Auf einmal fängt der Junghund an, in bestimmten Situationen mit großer Angst, Verbellen, Wegschnappen oder ähnlichem zu reagieren. Nutze als Welpenbesitzer*innen daher die ersten Lebensmonate aus. Besucht eine gute Welpenstunde, denn auch hier sollten Sozialisierung und Habituation im Vordergrund stehen und wendet Euch an uns, wenn ihr Unterstützung braucht.